Zitate von Osho

oshohands

Du kannst nur du selbst sein. Es führt kein Weg daran vorbei. Alle anderen Wege führen nur von dir selbst weg. Hast du das einmal erkannt, dann ist die grundlegende Einsicht da, und im gleichen Augenblick fängt dein Fluss an zu fließen. Es gibt keine Schranken mehr…   …Und die Blockierungen sind nur deshalb da, weil tiefsitzende Wünsche da sind, anders zu sein als man sein kann. Alle Blocks sind nur deshalb da, weil die Energie gefriert – denn Energie kennt nur eine Richtung, in der sie strömen kann – ihre natürliche Strömung.

Osho, Auf der Suche, # Kap 10

 

Mache dir keine Gedanken über die Dinge, die dir in den Kopf kommen; es kann sein, was es will, es ist Kopfsalat. Bleibe du einfach nur zentriert und bleibe Zeuge. Sei einfach der Beobachter. Versuche nicht zu unterscheiden. Was immer vor deinem geistigen Auge erscheint, beobachte es einfach. Sieh zu, wie es auftaucht; sieh zu, wie es da ist; sieh zu wie es verschwindet.

Früher oder später, wenn du wirklich zentriert bist… und das kann jeden Augenblick geschehen. Dieser Augenblick bleibt immer unvorhersagbar. Wann immer du dein Zentrum fühlst, verschwindet der gesamte Geist: Gedanken, Träume, Wirklichkeit alles. Plötzlich bist du in der Leere. Nichts im Geist – reine Leere. Dann öffne die Augen und sieh: was immer da ist, ist wirklich.

Wenn du Zeuge bist und der Geist völlig aufgehört hat, nur dann wird das erkannt, was wirklich ist – nenn es Gott, das Wirkliche, die Wahrheit, oder wie immer du es nennen willst. Der Geist wird dir nie erlauben, das Wirkliche zu erkennen. Geist ist die Störung. Und wenn du dich zu sehr in ihm verfängst, dann wirst du zum Rätselrater. Du kannst rätseln und rätseln, immer neue Rätsel aufstellen und lösen, aber es kommt nie zum Ende. Denken kann dich nicht zur Wirklichkeit führen; nur gedankenleere Bewusstheit.

Osho, Auf der Suche, # Kap 9

 

Wann immer du diese Mitte findest, hört der Geist plötzlich auf zu sein, und deine Augen werden klar… vom Geist gereinigt. Dann ist alles, was du siehst, wirklich. Und so, wie du die Welt zuvor wahrgenommen hast, wird sie nicht mehr sein. Sie wird vollkommen neu sein. Sie wird etwas nie zuvor Gekanntes sein. Alles wird dasselbe sein und doch nicht dasselbe… denn du hast dich verändert. Du bist nicht mehr vom Geist betrunken. Du bist wach und bewusst.  

Osho, Auf der Suche, # Kap 9

 

Glück ist eine Fähigkeit die du schon hast, nur hast du sie noch nicht in Gang gesetzt. Wie ein Kind, das nie seine Füße benutzen durfte, so dass sie nun verkrüppelt sind. Nicht, dass es nicht laufen könnte, es hat nie gedurft. Die Mutter hatte zu viel Angst, es könnte hinfallen, und so ist es auf allen Vieren weitergekrochen, wegen dieser Angst. Jedes Kind wird dazu geboren, glücklich zu sein – so natürlich, wie es zum Laufen geboren wird. Das ist alles!

Osho, Auf der Suche, # Kap 9

 

Deine Geburt kam aus dem Unbekannten. Aus dem Nichts heraus wurdest du geboren. Es war nicht deine Entscheidung. Eines Tages wirst du wieder ins Unbekannte veschwinden; das wird dein Tod sein. Das wird nicht deine Entscheidung sein. Und zwischen diesen beiden wird es hin und wieder Lichtblicke der Liebe geben. Sie werden alle aus dem Unbekannten kommen. Oder solltest du so glücklich sein, es mit Meditation und Gebet zu versuchen, dann wirst du ebenfalls Lichtblicke ins Unbekannte haben. Sie werden nicht aus deinem Handeln kommen. Dein Handeln wird vielmehr das Hindernis….

…Es gibt Dinge, die nur aus einem tiefen Nicht-Tun heraus getan werden können: Geburt, Tod, Liebe, Meditation. Alles, was schön ist, geschieht dir – vergiss das nie! Mach es dir ständig gegenwärtig. Du kannst diese Dinge nicht tun!

Osho, Auf der Suche, # Kap 10

 

Der Mensch ist das einzige Wesen auf der Welt, das sich nicht selber treu ist, dessen Fluss nicht mich sich in Einklang ist. Der immer woanders hin will, der immer auf andere schaut, der immer ein anderer sein möchte – das ist sein Elend, sein Unglück. Du kannst nur du selbst sein. Es gibt keine andere Möglichkeit; es gibt sie einfach nicht. Je eher du das einsiehst umso besser.

Osho, Auf der Suche, # Kap 10

 

Wenn die Rose erst einmal begreift, dass es für sie nur die Möglichkeit gibt eine Rose zu sein, und dass sie gar keine Lotusblume zu sein braucht, und dass es wunderbar ist, eine Rose zu sein – wenn sich die Rose erst einmal akzeptiert hat, und die Selbstverdammung verschwindet, wenn sie sich erst einmal liebt, dann kehrt die Anmut zurück, kommt die Würde wieder. Jetzt gibt es keine Vereisungen mehr; sie tauen auf. Die Rose fließt wie ein Fluss. Die Rose ist rot, glücklich, ungeheuer entzückt über alles was ihr von Natur aus gehört.

Osho, Auf der Suche, # Kap 10

 

Ich will es einmal so sagen: Denken ist ein verengter Bewusstseinszustand. Das Bewusstsein fließt durch einen sehr engen Kanal, durch einen Tunnel. Meditation heißt einfach, unter freiem Himmel stehen, offen für alles.

Osho, Auf der Suche # Kapitel 4

 

Wann immer du etwas Neues machen willst, wann immer du ins Unbekannte aufbrechen willst, ist der Verstand dagegen. Er sagt: „Nein, das ist nicht recht.“ Der Verstand wird mit tausend und einer Rationalisierung aufwarten und wird dir einen harten Kampf liefern. Das ist natürlich. Macht euch also darum keine Gedanken – es muss eben so sein. Aber wenn ihr durchhaltet, werdet ihr gewinnen. Nur Ausdauer, Beständigkeit gehört dazu.

Osho, Auf der Suche # Kapitel 4

FacebookTwitterGoogle+Share
Copyright 2017 TurningInside.com
OSHO is a registered trademark of Osho International Foundation.
Some material used here (images and text excerpts) is used with permission,
Copyright © OSHO International Foundation
Design: theendlesssky.com